Kultur
Das allwöchentliche Schauspiel der, sich zum 4/4-Takt auf Parkplätzen von Tankstellen treffenden, „Bassrollen-Überboxen-Kofferraumdisko-Tuningtreffen“ dürften viele in MV schon mal beobachtet haben. Doch ein wummerndes Gefährt in Form eines Kinderwagens plus der dazugehörigen maskierten Meute, welche dann auch noch Schilder mit Forderungen wie „Nazis wegbassen“ zum Takt der Musik in die Höhe strecken, ist ein Phänomen, [...] [...]
Politik
Das war eine Ansage. Mehr als 800 Antifaschist_Innen zogen durch Greifswald und riefen: “Zieht euch warm an!” Dies bezog sich jedoch nicht auf frühwinterliche Temperaturen, sondern war gegen die Nazis aus der Hansestadt und Umgebung gerichtet. Mit diesem Demomotto machte die, erst vor wenigen Monaten gegründete, Antifagruppe “defiant” bereits klar, dass man sich keinesfalls in [...] [...]
Politik
Für Antifaschist_innen aus dem Nordosten der Republik soll die morgen in Greifswald stattfindende Demonstration ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr werden. Nach den erfolgreichen Blockaden gegen einen Naziaufmarsch zum 1. Mai in Greifswald, sowie einer sehr dynamischen Kampagne gegen den Wahlkampf der NPD blickt die linke Szene aus MV nun erneut gebannt nach Greifswald. Auch [...] [...]
Politik
Frei nach dem Motto „Jetzt spricht das Opfer“ hat sich Marcus G. via Webmoritz zur Wort gemeldet. Nach dem Outing tritt er nun die Flucht nach vorne an. Natürlich sei er „schon national“ eingestellt, aber irgendwelche Extremismusvorwürfe seitens der Antifa weise er streng zurück. Ist also alles nur ein großes Missverständnis? Ist Marcus G. nur [...] [...]
Politik
Auch nach der Landtagswahl ist immer noch was los im Lande. “Zieht euch warm an” wird an die Nazis appelliert, die auch prompt reagieren. Aber irgendwie anders als sie selbst erwartet haben… Bei den nationalen Sozialisten in Greifswald und Rostock haben in der letzten Zeit nicht nur die Köpfe geraucht. Anders als vielleicht erhofft, steckt “die [...] [...]
Politik
So dürfte er sich seinen Start an der Uni nicht vorgestellt haben: Heute morgen wurde der Neonazi Daniel F. von Antifaschist_innen in Rostock geoutet. Mit seinen mehr als kruden Ansichten scheint er in den Hörsälen der Uni ganz und gar nicht “willkommen” zu sein. So ist auch relativ schnell über Twitter “Achtung Neonazi!” zu vernehmen. [...] [...]
Politik
Geht man denn so in die Uni? Bild via Indymedia Marcus G. dürfte die ruhige Zeit in Greifswald genossen haben. Der aus Berlin zugezogene ehemalige Mitanführer der verbotenen KS-Tor konnte die letzten Jahre eher unbehelligt an der Universität Greifswald studieren. Heute nun haben mehr als 20 Antifaschist_innen in Greifswald diesen Zustand beendet. Mitten in der Vorlesung [...] [...]
Politik
Was Marx schon wusste das blieb auch Bill Clinton nicht verborgen. Der ‘Nationalen Hochschulgruppe Greifswald’ scheint Ökonomie und Kapitalismus ungefähr so viel zu sagen, wie einem Blinden eine Diskussion über das Farbspektrum Erkenntnisse verschafft. Eigentlich wäre mit dem, Bill Clinton zu zuschreibenden, Zitat eine adäquate Replik auf den erneuten Versuch der NSG Hochschulgruppe, Position zu [...] [...]
Kultur
Am vergangenen Wochenende fand im Jugendzentrum KLEX in Greifswald das “Baltic Sea Hardcore Indoor Festival” statt, welches bereits im Vorfeld in die Kritik geraten war. Im Zuge einer Abgrenzung gegen “alle Extremismen”, deren Auswirkung u.a. Auftritte von “unpolitischen”, rechtsoffenen und sogar einer Neonaziband in dem ehemaligen linken Projekt war, sollten beim jüngsten Festival sogar Beamte [...] [...]
Politik
Bereits am vergangenen Dienstag haben Greifswalder Nazis mit schlechter Bassmusik und tollen Papierschnipseln vor dem linken Greifswalder “Internationalen Kultur- und Wohnprojekt” (IKuWO) den Wiedereinzug der NPD in Landtag gefeiert. Zu “niveauvoller” elektronischer Tanzmusik von “Die Atzen” und “Laserkraft 3D” hüpften eine handvoll vermummter Gestalten vor dem Ikuwo umher, wie auf einem Youtube-Video zu erkennen [...] [...]
Politik
Seit mehr als einem Monat sind die Neonazis in Mecklenburg Vorpommern damit beschäftigt ihre Gefolgschaft für den Wahlkampf der NPD zu mobilisieren. Zu schaffen machen ihnen dabei die eigenen knappen Kassen, niedrige Umfragewerte und immer wieder Gerichtsverfahren gegen Funktionäre der NPD. Doch auch die antifaschistische Kampagne „Wake Up – Stand Up“ versucht alles, um die [...] [...]
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