Politik

Dresden: Mehr als nur eine Großdemonstration

sächxtremismus

Rund Zehntausend waren es, die am Samstag in Dresden demonstrierten. Und das obwohl relativ früh klar war, dass die Nazis wohl nicht kommen. Das war ein Signal. Die Antifaschist_innen wollten auf jeden Fall auf Nummer sicher gehen. Darüber hinaus entstand eine derartige Sensibilität gegenüber den sächsischen Zuständen, durch die es unwahrscheinlich erscheint, dass die hiesige [...] [...]

Politik

„Wir sind nach Deutschland gekommen und dachten, wir hätten hier Menschenrechte. Doch wir haben sie nicht gefunden!”

schildhorst

350 Menschen demonstrierten am Samstag vor der „Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung” und „Landesgemeinschaftsunterkunft” in Horst bei Boizenburg gegen die zwangsweise Unterbringung von Flüchtlingen im dortigen Lager und die menschenverachtende Asylpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Sie forderten die sofortige Schließung der Einrichtung. Während mit Kleiderspenden, heißen Getränken, Verpflegung und Musik versucht wurde etwas Abwechslung in den tristen Lageralltag zu [...] [...]

Politik

„Wir fühlen uns wie in einem Gefängnis”

stv

Am kommenden Samstag, den 14.1.2012, findet ab 12 Uhr vor dem Erstaufnahme- und Abschiebelager in Horst bei Boizenburg eine Solidaritätskundgebung statt. Nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen 1992 wurde die Zentrale Erstaufnahme für Flüchtlinge von den Behörden bewusst in die Abgeschiedenheit verlegt. Dort existiert sie nun seit beinah 20 Jahren. Viele, der zwangsweise dort lebenden Flüchtlinge, [...] [...]

Politik

Überrascht ?

ueberascht

Die für die Öffentlichkeit plötzliche Entlarvung der Thüringer Neonazis aus dem vermeintlichen Untergrund steht derzeit im Mittelpunkt der Berichterstattung der meisten Medien. Fassungslosigkeit und die einfache Frage nach dem „Warum“ geistert durch alle Kanäle. Die Beantwortung der Frage hätte man schon angehen können, als die Täter_innen noch Kinder waren – [...] [...]

Politik

“Keinen Tag länger!” – Demonstration am 3.9. in Schwerin

SN39

  Samstag 12 Uhr Mittags, drückende Hitze über der Beamtenstadt. Noch ist alles ruhig am Bahnhofsvorplatz in Schwerin. Alles scheint wie immer an diesem Spätsommertag, doch eine halbe Stunde später ist der Platz voll von Menschen, die zur Demonstration gekommen sind. 550 Antifaschistinnen und Antifaschisten werden es schließlich sein, die sich am letzten Tag vor den [...] [...]

Termine

[HRO] Kundgebung gegen Rassismus und deutsche Zustände

sonnenblumenhaus

[ 24. 8. 2011; 17:00; ] An das Progrom von Lichtenhagen erinnert am 24. August ab 17.00 Uhr erneut eine Kundgebung der Kampagne “Wake Up – Stand Up!”. Direkt vor dem Sonnenblumenhaus, also dem Ort, an dem 1992 der Mob wütete und vor wenigen Tagen der NPD-Kandidat Michael Andrejewski das Pogrom als “Volkszorn” bezeichnete und damit zu legitimieren versuchte. Mit einer [...] [...]

Politik

Spaßvogel Brodkorb – will Konflikt mit Neonazis entspannen

brodkorb-konfetti

Wieder einmal konnte es der vielseitig begabte „Philosoph“ und Kenner des Altgriechischen nicht lassen, sich mit kruden Thesen über vermeintlichen Extremismus tief in die Nesseln zu setzen. “Aktivist” Brodkorb will sich mit dem Satire-Projekt offensichtlich als Blauhelmtruppe für MV gegen Neonazis in New York bewerben. So fabuliert er, in einem Spiegelbeitrag zitiert: „Bei Auseinandersetzungen mit [...] [...]

Politik

Kundgebung erinnert an Pogrom von Lichtenhagen 1992

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Ab 15 Uhr beschallten am gestrigen Freitag Aktivist_innen  der Kampagne „Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!“ den Rostocker Uni-Platz mit einem Mix aus Original-Aufnahmen von 1992 und kritischen Beiträgen zu Neonazis und Rassismus in der jüngeren deutschen Vergangenheit und Gegenwart. Gut 100 Teilnehmende und viele, die durch Rostocks Shopping-Boulevard flanierten, [...] [...]

Termine

[HRO] 19 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen: Kein Vergeben, kein Vergessen!

[ 19. 8. 2011; 15:00; ] Kundgebung am 19. August 2011 in Rostock, 15 Uhr Universitätsplatz Gegen Neonazis, Rassismus und deutsche Asylpolitik Was mit einem Aufruf zur Gewalt in der Tagespresse begann, endete fast mit dem Feuertod von mehr als 120 MigrantInnen. Vom 22. bis zum 24. August 1992 griffen mehrere Tausend Menschen mit Steinen und Brandsätzen die „Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber“ (ZAst) [...] [...]

Politik

19 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen

Ausländerfeindliche Krawalle in Rostock 1992

Kein Vergeben, kein Vergessen! Kundgebung am 19. August 2011 in Rostock,  15 Uhr Universitätsplatz Gegen Neonazis, Rassismus und deutsche Asylpolitik Was mit einem Aufruf zur Gewalt in der Tagespresse begann, endete fast mit dem Feuertod von mehr als 120 MigrantInnen. Vom 22. bis zum 24. August 1992 griffen mehrere Tausend Menschen mit Steinen und Brandsätzen die „Zentrale Aufnahmestelle [...] [...]

Politik

Die NPD und das Pogrom von Lichtenhagen

Geistiger Brandstifter Michael Andrejewski vor dem Sonnenblumenhaus

Geistiger Brandstifter Michael Andrejewski vor dem Sonnenblumenhaus „Die NPD und Lichtenhagen – Geschichtsverdrehung leicht gemacht?“ Am 03. August 2011 fand eine NPD-Kundgebung in Rostock-Lichtenhagen statt. Nichts Besonderes eigentlich in den jetzigen Wahlkampfzeiten, in der die noch nicht verbotene NPD durch möglichst starke Präsenz versucht, ein drohendes Scheitern an der 5-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl in M-V am 04. [...] [...]

Politik

Platte, Plauze und Protest – Die NPD in Lichtenhagen

Nazi-Plauzen Heute brachte die NPD ihr, nach dem Debakel in Greifswald frisch getrocknetes, „Flaggschiff“ auf einem Parkplatz vor dem Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen in Position, um die Bevölkerung mit neonazistischen Flugblättern zu versorgen. Doch wurden die etwa 15 Parteimitglieder und AnhängerInnen bald in ihrer wortkargen Wahlwerbung gestört. Schnell fanden sich etwa 20 AntifaschistInnen zusammen, um der [...] [...]