Politik
Ende August jährt sich das rassistische Pogrom von Rostock-Lichtenhagen zum 20. mal. Derzeit laufen überall in der Bundesrepublik die Mobilisierungsaktivitäten auf Hochtouren. Auch in Rostock bestimmt in den letzten Tagen die Beschäftigung mit dem Pogrom das politische Leben der Stadt. Auf verschiedenen Veranstaltungen wurde und wird über die Geschehnisse an der zentralen Aufnahmestelle für Asylsuchende [...] [...]
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Der Molotow-Cocktail traf lediglich eine Mauerecke des angrenzenden Kindergartens. Ziel des Brandanschlages war das Projekthaus des Awiro e.V. Seit geraumer Zeit hetzt die Neonaziszene in Rostock gegen das Objekt, werden bisher erfolgte Angriffe wohlwollend kommentiert. Diesmal entstand kein Sachschaden, der Brandsatz traf und zündete nicht. Sowohl im Büro, als auch in den darüber liegenden Wohnungen [...] [...]
Politik Am kommenden Montag, den 6. Februar, findet im Cafe Median in Rostock ein Vortrag mit dem Thema ‘Die neuen Kreistage und die neuen Nazis’ statt. Um noch eine zusätzliche Möglichkeit zu schaffen Tickets nach Dresden zu erwerben, wird es möglich sein bei der Veranstaltung welche zu erwerben. Dresden ist noch nicht gegessen, es gilt den Nazis auch [...] [...]
Kultur Aktuell mobilisieren Antifaschistinnen und Antifaschisten unter dem Motto „Zieht euch warm an!“ zu einer Demonstration am 10.12.2011 nach Greifswald. Dabei soll auf das Problem der in diesem Jahr deutlich angestiegenen Gewalt von Neonazis in der Universitätsstadt aufmerksam gemacht und für Verhältnisse ohne Angst vor rechter Gewalt gestritten werden. Ein wichtiger Bestandteil zum Brechen der rechten [...] [...]
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Mit einer Kundgebung erinnert „Wake Up-Stand Up!“ am Jahrestag des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen an den marodierenden Mob und dessen Verdrängung aus dem kollektiven Gedächtnis. Mit historischer Geräuschkulisse durchbrach die Kampagne die Kontinuität des Vergessens. Eine grölende rassistische Meute, klirrende Scheiben, eine handlungsunfähige Exekutive, eine auf dem rechten Augen blinde Judikative und Legislative, welche dem “Volksmob” im [...] [...]
Termine
[ 24. 8. 2011; 17:00; ] An das Progrom von Lichtenhagen erinnert am 24. August ab 17.00 Uhr erneut eine Kundgebung der Kampagne “Wake Up – Stand Up!”. Direkt vor dem Sonnenblumenhaus, also dem Ort, an dem 1992 der Mob wütete und vor wenigen Tagen der NPD-Kandidat Michael Andrejewski das Pogrom als “Volkszorn” bezeichnete und damit zu legitimieren versuchte. Mit einer [...] [...]
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Ab 15 Uhr beschallten am gestrigen Freitag Aktivist_innen der Kampagne „Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!“ den Rostocker Uni-Platz mit einem Mix aus Original-Aufnahmen von 1992 und kritischen Beiträgen zu Neonazis und Rassismus in der jüngeren deutschen Vergangenheit und Gegenwart. Gut 100 Teilnehmende und viele, die durch Rostocks Shopping-Boulevard flanierten, [...] [...]
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Kein Vergeben, kein Vergessen! Kundgebung am 19. August 2011 in Rostock, 15 Uhr Universitätsplatz Gegen Neonazis, Rassismus und deutsche Asylpolitik Was mit einem Aufruf zur Gewalt in der Tagespresse begann, endete fast mit dem Feuertod von mehr als 120 MigrantInnen. Vom 22. bis zum 24. August 1992 griffen mehrere Tausend Menschen mit Steinen und Brandsätzen die „Zentrale Aufnahmestelle [...] [...]
Politik
Geistiger Brandstifter Michael Andrejewski vor dem Sonnenblumenhaus „Die NPD und Lichtenhagen – Geschichtsverdrehung leicht gemacht?“ Am 03. August 2011 fand eine NPD-Kundgebung in Rostock-Lichtenhagen statt. Nichts Besonderes eigentlich in den jetzigen Wahlkampfzeiten, in der die noch nicht verbotene NPD durch möglichst starke Präsenz versucht, ein drohendes Scheitern an der 5-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl in M-V am 04. [...] [...]
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Bild via antifa_unlimited Bratwürste, Hüpfburgen und plumper Populismus – Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern auf Stimmenfang. Gerade in Zeiten des Wahlkampfes versucht sich die NPD vielfach im Biedermeiergewand der potentiellen Wählerschaft zu präsentieren. Wenn ein NPD-Kader im Clownskostüm vor Kindern auftritt und die Schläger von letzter Nacht den Eltern und Passanten Kuchen und neonazistische Flugblätter anbieten, dann befindet [...] [...]
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