Politik

Was ist los in Güstrow-Dettmannsdorf?

Zuerst erschienen bei Parallaxe. An einer Ausfallstraße geht kurz vor dem Ortsausgangsschild der „Wald-Weg“ ab. Die kleine Straße mit den Straßenschäden führt in eine Siedlung von kleinen zweistöckigen Einfamilienhäusern die zu DDR Zeiten gebaut wurden. Vor jedem Häuschen gibt es einen Vorgarten, hinten auf der Terasse versammelt man sich im Sommer zu Grillfeiern. Es ist ruhig [...] [...]

Politik

“Die NPD streikt gegen geplante Lohnkürzungen” – Kundgebungen in Warnemünde

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Im Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde tagt derzeit die jährliche Hauptversammlung der Innenministerkonferenz. Rund um den ersten Tag der Gespräche der Innenminister von Bund und Ländern kam es zu einer Reihe von Demonstrationen und Kundgebungen. So demonstrierten Jugendliche der antirassistischen Gruppe “Jugendliche ohne Grenzen” am Mittwoch Abend durch die Rostocker Innenstadt. Am Nachmittag hatten zuvor die [...] [...]

Politik

Vier Kundgebungen zum NSU-Aktionstag

Kundgebung in Greifswald

Kundgebung in Greifswald Am 4. November 2011 explodierte in Zwickau ein Wohnhaus. Mit ihm flog eine Mordserie auf, die bundesweit aber auch international für Aufsehen sorgte, und deren Aufklärung auch ein Jahr danach noch regelmäßig Skandale in Parlamenten verursacht. Ein Jahr danach, am 4. November 2012, gingen bundesweit mehrere tausend Menschen, jedoch weniger als erhofft, auf [...] [...]

Politik

Am 9. November nach Wolgast

Fackelmarsch von Neonazis in Dresden 2007 | Bild: recherche ost Ausgerechnet am 9. November will die NPD einen Fackelmarsch durch die ostvorpommersche Stadt Wolgast durchführen. Auch am Flüchtlingsheim wollen die Neonazis entlangziehen. Wolgast und die Situation um das Heim herum sind jüngst durch einen Panorama-Beitrag einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Mit der Provokation am Jahrestag der [...] [...]

Politik

PM der “Stop it!”-Kampagne zur Situation in Wolgast

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Für den 9. November hat die NPD zu einem “Fackelmarsch” durch die vorpommersche Stadt Wolgast zum Flüchtlingswohnheim aufgerufen. Während sich städtische Initiativen am Tag selbst, mit der von ihnen geplanten Lichterkette, lediglich um das Image der Stadt zu sorgen scheinen, fordert die “Stop it!”-Kampagne hingegen eine administrative Unterbindung der angemeldeten NPD-Veranstaltung und effektive Konzepte zum [...] [...]

Politik

Mittwoch: Soli-Kundgebung für den Flüchtlings-Protestmarsch in Rostock

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Für den 19. September haben Aktivist_innen der Kampagne „Stop it! Rassismus bekämpfen – alle Lager abschaffen“, der Gewerkschaft IWW – Industrial Workers of the World und dem Bündnis „Rassismus tötet“ eine Soli-Kundgebung vorbereitet. Die Veranstaltung am Doberaner Platz soll Solidarität mit den streikenden Flüchtlingen in ganz Deutschland zum Ausdruck zu bringen. Der breiten Öffentlichkeit soll [...] [...]

Politik

Interview 20 Jahre Rostock-Lichtenhagen: “Rassismus ist kein Randphänomen”

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Ende August jährt sich das rassistische Pogrom von Rostock-Lichtenhagen zum 20. mal. Derzeit laufen überall in der Bundesrepublik die Mobilisierungsaktivitäten auf Hochtouren. Auch in Rostock bestimmt in den letzten Tagen die Beschäftigung mit dem Pogrom das politische Leben der Stadt. Auf verschiedenen Veranstaltungen wurde und wird über die Geschehnisse an der zentralen Aufnahmestelle für Asylsuchende [...] [...]

Politik

„Für Rassismus darf kein Platz sein!” – Solidaritätskundgebung für Ali Reza Samadi

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Etwa 100 Menschen haben sich gestern vor dem Gesundheitsamt der Hansestadt Rostock zu einer Solidaritätskundgebung für Ali Reza Samadi versammelt, zu der die Kampagne “Stop it! Rassismus bekämpfen – Alle Lager abschaffen” aufgerufen hatte. In der Nacht vom 6. auf den 7. Juni war Ali Reza Samadi völlig überraschend nach Norwegen abgeschoben worden, wo ihm [...] [...]

Politik

Erneute Abschiebung in Rostock

Wie die Kampagne “Stop it! Rassismus bekämpfen – Alle Lager abschaffen!” bereits am Freitag berichtete, wurde in der Nacht des 6. auf den 7. Juni der Flüchtling Ali Reza Samadi aus Afghanistan aus Rostock abgeschoben. Dabei handelte es sich den Informationen zufolge um einen Alleingang des Landesamt für Migration, dass sich nicht mit der Ausländerbehörde [...] [...]

Termine

[HRO] Bundesweite Demo, 20. Jahre nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen

[ 25. 8. 2012; 14:00 bis 20:00. ] Sa. 25.Aug. 2012: Bundesweite Demonstration durch Rostock-Lichtenhagen 14.00 S-Bahn, Lütten Klein Aufruf VVN-BDA: Gren­zen­lo­se So­li­da­ri­tät – Auf­ruf zur an­ti­fa­schis­ti­sche De­mons­tra­ti­on durch Ros­tock-​Lich­ten­ha­gen! Vor 20 Jah­ren fla­cker­ten Bil­der aus Deutsch­land um die Welt, die man für Ver­gan­gen­heit hielt: Bren­nen­de Häu­ser, flie­hen­de Men­schen, ein ge­walt­tä­ti­ger Mob, an­ge­lei­tet von neo­fa­schis­ti­schen Strip­pen­zie­hern, Bei­fall klat­schen­des Pu­bli­kum, ver­ant­wor­tungs­lo­se Ver­ant­wort­li­che. Eine Al­li­anz aus staat­li­cher Aus­län­der­feind­lich­keit, Me­di­en­het­ze und [...] [...]

Politik

Das Gedenken an Mehmet Turgut – Eine Nachlese…

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„Rechtsextreme greifen Polizei bei Gedenken an NSU-Opfer an”, so oder so ähnlich meldeten es die Nachrichtenagenturen. Bei den Nachrichtensendern lief diese Meldung als „Breaking News”. Irgendwie typisch Ostdeutschland mag man denken. So viel Unverfrorenheit der Nazis scheint anderswo kaum möglich, doch reicht dies als Erklärung aus? Keine Frage, im Angesicht des bundesweiten Entsetzens, ob der [...] [...]

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Bericht von der Gedenkkundgebung in Rostock-Toitenwinkel (update)

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Abseits von den offiziellen Trauerbekundungen, die am Donnerstag deutschlandweit stattfanden, versammelten sich heute über 120 Antifaschistinnen und Antifaschisten in Rostock-Toitenwinkel. Dort gedachten sie Mehmet Turgut, der am 25. Februar 2004 hier von den Neonazis des NSU ermordet wurde. Auf der Gedenkkundgebung wurden verschiedene Redebeiträge verlesen. Während einer Schweigeminute wurden an einer provisorischen Gedenktafel Blumen und [...] [...]

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Dresden: Mehr als nur eine Großdemonstration

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Rund Zehntausend waren es, die am Samstag in Dresden demonstrierten. Und das obwohl relativ früh klar war, dass die Nazis wohl nicht kommen. Das war ein Signal. Die Antifaschist_innen wollten auf jeden Fall auf Nummer sicher gehen. Darüber hinaus entstand eine derartige Sensibilität gegenüber den sächsischen Zuständen, durch die es unwahrscheinlich erscheint, dass die hiesige [...] [...]

Politik

„Wir sind nach Deutschland gekommen und dachten, wir hätten hier Menschenrechte. Doch wir haben sie nicht gefunden!”

schildhorst

350 Menschen demonstrierten am Samstag vor der „Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung” und „Landesgemeinschaftsunterkunft” in Horst bei Boizenburg gegen die zwangsweise Unterbringung von Flüchtlingen im dortigen Lager und die menschenverachtende Asylpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Sie forderten die sofortige Schließung der Einrichtung. Während mit Kleiderspenden, heißen Getränken, Verpflegung und Musik versucht wurde etwas Abwechslung in den tristen Lageralltag zu [...] [...]

Politik

„Wir fühlen uns wie in einem Gefängnis”

stv

Am kommenden Samstag, den 14.1.2012, findet ab 12 Uhr vor dem Erstaufnahme- und Abschiebelager in Horst bei Boizenburg eine Solidaritätskundgebung statt. Nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen 1992 wurde die Zentrale Erstaufnahme für Flüchtlinge von den Behörden bewusst in die Abgeschiedenheit verlegt. Dort existiert sie nun seit beinah 20 Jahren. Viele, der zwangsweise dort lebenden Flüchtlinge, [...] [...]