Politik
„Rechtsextreme greifen Polizei bei Gedenken an NSU-Opfer an”, so oder so ähnlich meldeten es die Nachrichtenagenturen. Bei den Nachrichtensendern lief diese Meldung als „Breaking News”. Irgendwie typisch Ostdeutschland mag man denken. So viel Unverfrorenheit der Nazis scheint anderswo kaum möglich, doch reicht dies als Erklärung aus? Keine Frage, im Angesicht des bundesweiten Entsetzens, ob der [...] [...]
Politik
Abseits von den offiziellen Trauerbekundungen, die am Donnerstag deutschlandweit stattfanden, versammelten sich heute über 120 Antifaschistinnen und Antifaschisten in Rostock-Toitenwinkel. Dort gedachten sie Mehmet Turgut, der am 25. Februar 2004 hier von den Neonazis des NSU ermordet wurde. Auf der Gedenkkundgebung wurden verschiedene Redebeiträge verlesen. Während einer Schweigeminute wurden an einer provisorischen Gedenktafel Blumen und [...] [...]
Politik
Rund Zehntausend waren es, die am Samstag in Dresden demonstrierten. Und das obwohl relativ früh klar war, dass die Nazis wohl nicht kommen. Das war ein Signal. Die Antifaschist_innen wollten auf jeden Fall auf Nummer sicher gehen. Darüber hinaus entstand eine derartige Sensibilität gegenüber den sächsischen Zuständen, durch die es unwahrscheinlich erscheint, dass die hiesige [...] [...]
Politik
350 Menschen demonstrierten am Samstag vor der „Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung” und „Landesgemeinschaftsunterkunft” in Horst bei Boizenburg gegen die zwangsweise Unterbringung von Flüchtlingen im dortigen Lager und die menschenverachtende Asylpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Sie forderten die sofortige Schließung der Einrichtung. Während mit Kleiderspenden, heißen Getränken, Verpflegung und Musik versucht wurde etwas Abwechslung in den tristen Lageralltag zu [...] [...]
Politik
Am kommenden Samstag, den 14.1.2012, findet ab 12 Uhr vor dem Erstaufnahme- und Abschiebelager in Horst bei Boizenburg eine Solidaritätskundgebung statt. Nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen 1992 wurde die Zentrale Erstaufnahme für Flüchtlinge von den Behörden bewusst in die Abgeschiedenheit verlegt. Dort existiert sie nun seit beinah 20 Jahren. Viele, der zwangsweise dort lebenden Flüchtlinge, [...] [...]
Termine
[ 11. 12. 2011; 19:00; 12. 12. 2011; 15:00 bis 18:00. 13. 12. 2011; 15:00 bis 20:00. ] Unter dem Titel „Geschlossene Gesellschaft“ wird vom 11.12.2011 bis zum 13.12.2011 eine Fotoausstellung im IKuWo (Goethestraße 1/ Greifswald) zu sehen sein. Entstanden sind diese Fotos durch ein Projekt von „Jugendliche ohne Grenzen“. Mitglieder von ihnen sind mit Einwegkameras in Asylbewerberheime in ganz Mecklenburg-Vorpommern gefahren, darunter zum Beispiel Jürgenstorf, Neubrandenburg und Stralsund, und Kinder und Jugendliche [...] [...]
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Innenministeriums Vertreter Lappat in Jürgenstorf. Ein Blumenladen, ein Hotel und ein Restaurant, so schaut es aus in Jürgenstorf — einem kleinen Dorf in der Nähe der Kleinstadt Stavenhagen. Dort ist es trist und weit ab vom Schuss, wie in vielen Ortschaften im Landkreis “Mecklenburgische Seenplatte”, in denen die meisten Menschen höchstens nur einmal auf der Durchreise [...] [...]
Politik
Am Montag (3. Oktober) wird es in Rostock 19.30 Uhr im Cafe Median aktuelle Infos zur Situation der Flüchtlinge aus der Asylunterkunft in Jürgenstorf/Stavenhagen und zur Kampagne “Stop It! Rassismus bekämpfen! Alle Lager abschaffen!” geben. Die Kampagne hat sich das Ziel gesetzt, die Vernetzung von Bewohnenden der Lager, Aktivist_innen, Flüchtlingen und Unterstüzer_innen voran zu treiben und [...] [...]
Politik
Die Bewohner_innen der Gemeinschaftsunterkunft in dem kleinen Dorf bei Stavenhagen im Landkreis Demmin haben einen offenen Brief geschrieben. In diesem schildern sie die extrem schlechten Bedingungen unter denen sie dort in einem unsanierten Plattenbau leben müssen. Die rechtliche Situation zwingt sie dazu, während des laufenden Asyl-Verfahrens in diesem Heim zu leben. Die Bedingungen in Jürgenstorf [...] [...]
Politik
In Folge der international umstrittenen Wiedereinführung von flächendeckenden Grenzkontrollen in Dänemark und deren bevorstehender Wiederaufhebung unter der neuen Regierung hat die Diskussion um nationale und europäische Kompetenzen eine erneute Dynamik erhalten. Inzwischen hat die EU-Kommission einen Vorschlag ausgearbeitet, der die Souveränität über (flächendeckende) Grenzkontrollen nur im Ausnahmezustand noch auf nationaler Ebene sieht. So sehr die [...] [...]
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Mit einer Kundgebung erinnert „Wake Up-Stand Up!“ am Jahrestag des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen an den marodierenden Mob und dessen Verdrängung aus dem kollektiven Gedächtnis. Mit historischer Geräuschkulisse durchbrach die Kampagne die Kontinuität des Vergessens. Eine grölende rassistische Meute, klirrende Scheiben, eine handlungsunfähige Exekutive, eine auf dem rechten Augen blinde Judikative und Legislative, welche dem “Volksmob” im [...] [...]
Termine
[ 24. 8. 2011; 17:00; ] An das Progrom von Lichtenhagen erinnert am 24. August ab 17.00 Uhr erneut eine Kundgebung der Kampagne “Wake Up – Stand Up!”. Direkt vor dem Sonnenblumenhaus, also dem Ort, an dem 1992 der Mob wütete und vor wenigen Tagen der NPD-Kandidat Michael Andrejewski das Pogrom als “Volkszorn” bezeichnete und damit zu legitimieren versuchte. Mit einer [...] [...]
Politik
Ab 15 Uhr beschallten am gestrigen Freitag Aktivist_innen der Kampagne „Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!“ den Rostocker Uni-Platz mit einem Mix aus Original-Aufnahmen von 1992 und kritischen Beiträgen zu Neonazis und Rassismus in der jüngeren deutschen Vergangenheit und Gegenwart. Gut 100 Teilnehmende und viele, die durch Rostocks Shopping-Boulevard flanierten, [...] [...]
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Die Kampagne „Wake Up -Stand Up“ demonstrierte heute in Bad Doberan unter dem Motto „Fünf Jahre NPD im Landtag – Genug ist genug“. 150 Nazigegner_innen kamen in die Kreisstadt im Rostocker Umland und zogen durch die Innenstadt und ein etwas außerhalb gelegenes Plattenbaugebiet. Anlass für die Demonstration war die Anfang September stattfindende Landtagswahl. In Redebeiträgen [...] [...]
Politik
Kein Vergeben, kein Vergessen! Kundgebung am 19. August 2011 in Rostock, 15 Uhr Universitätsplatz Gegen Neonazis, Rassismus und deutsche Asylpolitik Was mit einem Aufruf zur Gewalt in der Tagespresse begann, endete fast mit dem Feuertod von mehr als 120 MigrantInnen. Vom 22. bis zum 24. August 1992 griffen mehrere Tausend Menschen mit Steinen und Brandsätzen die „Zentrale Aufnahmestelle [...] [...]
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