Politik
Der 1. Mai steht vor der Tür. Weltweit steht dieser Tag als Symbol für die Ausgebeuteten im Kampf für ein besseres Leben. Gerade in Zeiten der Finanz- und Staatsschuldenkrise hat sich die Lage für Millionen Menschen massiv verschlechtert. Sie sollen die Zeche zahlen, denn das Kapital – nicht Menschen – ist systemrelevant. Bereits in den letzten Jahrzehnten wurde im Windschatten der neoliberalen Ideologie die Umverteilung von unten nach oben forciert. In Zeiten der Krise hat die Ausplünderung der Bevölkerung zu Gunsten einiger weniger ein Ausmaß angenommen, wie es sich bis dato wohl niemand hätte vorstellen können. Unter dem Label der “Eurorettung” werden nun Milliarden den Banken hinterhergeworfen. Gerade jetzt gibt es also mehr als genug Gründe um gegen die kapitalistische Wirtschaftsordnung zu protestieren. Doch speziell in MV gibt es am 1, Mai auch noch einen anderen Grund auf die Straße zu gehen: Neonazis wollen auch in diesem Jahr durch die Straßen marschieren.
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Kultur
Zwei Alben, Osteuropatouren und unzählige Konzerte im Bundesland und darüber hinaus – das ist die Bilanz, die “Feine Sahne Fischfilet” bisher vorweisen können. So ziemlich alle, die sich in MV als antifaschistisch verstehen dürften sie mal live gesehen haben. Ihre Konzerte sind für ausgelassene Stimmung, wütende Zwischenansagen und nicht minder wütende Texte bekannt. Neonazis, aber auch die Behörden, haben besonders im Nordosten immer wieder versucht, Konzerte mit Drohungen und Angriffen zu verhindern. Nun prüft die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Bonn die Indizierung des ersten Albums der Band.
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Politik

 via indymedia
In den vergangenen Jahren zeigte sich, das die NPD die Veröffentlichung ihrer Demotermine am 1. Mai immer weiter hinauszögert, um die Organisierung von Gegenprotesten zu erschweren. So auch dieses Jahr. Dieser Verschwiegenheit wollen Antifaschisten aus Neubrandenburg nun entgegenwirken und veröffentlichten Rechercheergebnisse, wonach die NPD am 1. Mai in der Neubrandenburger Oststadt aufmarschieren will. Angemeldet wurde der Aufzug von Michael Grewe, verurteilter Nazischläger von Pölchow, und Jens Blasewitz, NPD-Stadtverordneter in Neubrandenburg. 300 Teilnehmer sollen so nach dem Willen der Nazis unter dem Motto „Leben und arbeiten in der Heimat“ in der Viertorestadt aufmarschieren.
Spätestens mit dem letzten Jahr in Greifswald hat sich gezeigt: Linke und antifaschistische Gruppen im Land sind in der Lage, innerhalb weniger Wochen einen wirkungsvollen Protest zu organisieren und die Nazis nicht störungs- und frustfrei im Land aufmarschieren zu lassen.
Neubrandenburg? Kein Naziaufmarsch!
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Politik
Am 3. April beriet der Ortsbeirat des Rostocker Stadtteils Dierkow über einen Antrag zweier Bürgerschaftsfraktionen zur Umbenennung des Neudierkower Wegs in Mehmet-Turgut-Weg. Ende April soll dann der Hauptausschuss der Hansestadt darüber entscheiden.[] Doch der Plan ist umstritten und bisweilen machen Lokalpolitiker in diesem Kontext vor allem mit haarsträubenden Aussagen von sich reden. Weiter lesen
Politik
Die bundesweite Mobilisierung anlässlich des europaweiten Aktionstages M31 hat auch in Mecklenburg-Vorpommern ihre Wirkung nicht verfehlt. So machte sich in den frühen Morgenstunden ein Konvoi aus dem Nordosten nach Hessen auf den Weg, in Richtung Main. Zurück kamen sie mit vielfältigen, auch zwiespältigen Eindrücken…
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Politik
 "Vielen Dank an den NSU, es hat Früchte getragen ..."
Es ist eine neue Entwicklung. Schon seit langem wird über weitere mögliche Hintermänner des “Nationalsozialistischen Untergrund” spekuliert. Ein Fokus der Ermittlungen liegt dabei auf Mecklenburg-Vorpommern. Hier wurde Mehmet Turgut ermordet, zwei Banküberfälle begangen. Nach uns vorliegenden Informationen wurde auch eine der, nach dem Aufliegen des Zwickauer Terrortrios, abgeschickten Bekenner-DVDs in der Hansestadt Rostock aufgegeben. Bis heute ist nicht klar, ob die Bekennerschreiben alleine von Beate Zschäpe oder teilweise bzw. gar komplett durch Komplizen versandt worden sind. Dass es in Mecklenburg-Vorpommern Mitverschwörer gegeben haben muss, wurde jüngst durch Enthüllungen des apabiz noch einmal deutlich. Nun steht der NPD-Landtagsabgeordnete David Petereit unter Verdacht.
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Politik
Während in Deutschland die Mobilisierung für den M31, den europäischen Aktionstag gegen Kapitalismus am 31. März, auf Hochtouren läuft, gerät die Situation der Menschen in Spanien fast aus dem Blick. Dort wollen am 29. März die Beschäftigten auf die Straße gehen, die großen Gewerkschaften und linke Gruppen rufen zum Generalstreik und “Straßenkampf” auf. Wie in Griechenland sollen die durch die Wirtschafts- und Finanzkrise entstandenen Lasten – vorgegeben durch die EU – auf die Lohnabhängigen abgewälzt werden. Ihr mögliches Schicksal vor Augen (in Griechenland werden mittlerweile Hilfslieferungen mit Nahrungsmitteln organisiert, da sich die rasant verarmenden Schichten zunehmend keine Lebensmittel mehr leisten können) wird es die Menschen in Spanien am 29. März auf die Straßen treiben. Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen eingesandten Artikel der IWW Rostock.
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Politik
Zum Abschluss zogen noch etwas mehr als 150 AntifaschistInnen vom Bahnhof Richtung Innenstadt. Die waren richtig gut gelaunt und wurden von einigen CafebesucherInnen mit Applaus bedacht. Kurz zuvor hatte Klaus Baier (NPD) sich auch Applaus für die wackeren Kameraden aus Fürstenwalde / Spree erbeten, die trotz einer Konfrontation während der Anreise, zur Demo erschienen waren. Den Weg, der von einigen humpelnd zurückgelegt werden musste, hätten sie sich jedoch sparen können. Für die “nationale Opposition” gab es in der Oderstadt heute nichts zu gewinnen. Weiter lesen
Politik
Eigentlich war Udo Pastörs, zur Zeit Fraktionsvorsitzender der NPD im Schweriner Landtag und stellvertretender Bundesvorsitzender der so genannten Nationaldemokraten, in Frankfurt/Oder als Redner vorgesehen. Nun fällt der Führungsdemagoge aus. Stattfinden sollen dagegen die Massenblockaden, sodass der Aufmarsch der NPD in der Grenzstadt zu Polen ausfällt. Wenn dann am Samstag alles gut geht. Kombinat Fortschritt sprach mit Frederike aus dem Vorbereitungskreis über das anstehende Event.
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Politik

Auf linksunten kann man derzeit eine Broschüre der Antifaschistischen Recherchegruppe Greifswald zum Download finden. Das Heft wurde zwar bereits zum Ende des vergangenen Jahres veröffentlicht, aber ein aktueller Vorfall bewog die Gruppe es auch online einem größeren Kreis zur Verfügung zu stellen: “Mauermörder-Linkspartei! Schwenke wir kriegen dich!” – diese Worte schmierten Unbekannte kürzlich an das Haus von Dr. Mignon Schwenke (Die Linke), Landtagsabgeordnete in MV. Unterzeichnet waren die Sprühereien mit “ANG”, was für Autonome Nationalisten Greifswald stehen dürfte. Nach Einschätzung der Greifswalder Recherchegruppe handelt es sich dabei nicht um eine neue Nazi-Gruppierung in der Stadt, sondern um ein Label unter dem Teile der bereits bekannten “Nationalen Sozialisten Greifswald” Schmierereien und Drohungen im Stadtbild hinterlassen. “Wir [wollen] sie aus ihrer Anonymität holen, damit sie ihren vermeintlichen Schutz verlieren und nicht weiter ungestört agieren können.”, so die Gruppe in dem kurzen Artikel auf linksunten zur Internet-Veröffentlichung der Broschüre “Greifswald: Uncover”, “denn wenn Nazis sich so sicher fühlen, dass sie derart offensiv Menschen bedrohen, dann fehlt nicht mehr viel, bis sie ihre Drohungen Tatsachen werden lassen”.
Politik
Die Schweriner Skinheadband “Gumbles” fiel bisher lediglich durch stumpfe Songtexte und hohles Gepöbel gegen “Faschisten von Links” und “Rote Scheiße” auf. Das neben gefühlsduseliger Oi!-Musik auch rohe Gewalt zu ihrem “Way of Life” gehört demonstrierte die Grauzonenband am vergangenen Wochenende, als sie mehrere Antifas krankenhausreif schlug. Im Folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung der Antifa Schwerin Mitte.
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Politik
Bereits am vergangenen Samstag hatten in Neu-Dierkow im Rostocker Nordosten zwei 25 und 27 Jahre alten Männer eine Frau aus Togo und ihre sechs Jahre alte Tochter rassistisch beleidigt. Auch Äußerungen wie „auch hier gibt es den Ku-Klux-Klan und wenn es Hitler noch geben würde, dann wärt ihr nicht mehr hier“ sollen gefallen sein, zudem zeigten beide den Hitlergruß. Ein der Frau zu Hilfe eilender Mann wurde von den Beiden ebenfalls angegriffen und geschlagen. Dabei wurde er an Hand und Kopf verletzt.
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Politik
Nach langen Querelen haben sich nun auch die CDU-Innenminister der Länder in einer Telefonkonferenz dazu verständigt, V-Leute in den oberen Etagen der NPD abzuschalten. Am kommenden Donnerstag soll auf einem Sondertreffen der Landesminister ein formaler Beschluss dazu erfolgen. Der Abzug der Spitzel ist eine wesentliche Voraussetzung für einen erneuten Anlauf im NPD-Verbotsverfahren. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2003 ein Verbot mit dem Hinweis auf die ungeklärte Rolle der V-Leute abgelehnt. Für das Gericht sei nicht entscheidbar, welche Aussagen das originäre Gedankengut von NPD-Mitglieder abbilden und welche möglicherweise durch staatliche Behörden lanciert worden sind.
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Politik
Wenn die NSU als originäres Erbe der DDR beschrieben wird, dann muss es sich entweder um eine “wissenschaftliche” Publikationen des berüchtigten Hannah-Arendt-Insitutes zu Dresden handeln, oder irgendein CSU-Hinterbänkler hat mal wieder seine Weisheiten in ein Mikrophon gerülpst. Doch diesmal sind die Volkskundler der Jungle World dran. Anlass: Nach Merkel droht mit Gauck nun auch eine zweite hohe Position in der BRD an jemanden aus den Osten zu gehen. Grund genug also sich diese Ethnie genauer anzuschauen. In gewohnt differenzierter Art und Weise dürfen wir dann erfahren, dass der Ossi an für sich in einer Trutzburg von der Volksgemeinschaft seines nationalen Sozialismus träumt, wenn er nicht gerade im Untergrund damit beschäftigt ist, selbigen in die Praxis umzusetzen. Weiter lesen
Politik
 Bild via Antifa A3
Die Ilja-Ehrenburg-Straße in Rostock Toitenwinkel wird wieder zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Der Oberbürgermeister der Hansestadt hat es sich zu einem Anliegen gemacht, die Straße am äußersten Rand des abgelegenen nordöstlichen Stadtteils umzubenennen. Ein NDR-Bericht thematisiert dieses Bestreben und wirbt um Verständnis und Anerkennung des Projektes. Das Problem? Die Forderung nach Umbenennung der Straße ist seit Jahren eine Herzensangelegenheit der lokalen Neonazis, welches nun demokratische Weihen erhält. Vor dem Bürgermeister hatte schon der Abgeordnete der NPD, David Petereit einen gleichen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht.
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